Deine Schokoladenseite ist kein Einzelkind!

„Endlich... es sieht so aus, als würde ich diese Asana bald beherrschen!“ 

Kleinste Erfolgserlebnisse sorgen für Motivationsschübe. Da es auf dieser Seite nun schon in die richtige Richtung geht und man sich wohl fühlt... warum nicht gleich weiter probieren! Immer und immer wieder bis diese eine Seite wenigstens sitzt... 

 

Ein typischer Fehler, den ich natürlich auch unbedingt machen musste!

Ich ärgerte mich... denn eigentlich soll Yoga ja genau das auffangen, was in anderen Sportarten versäumt wird oder schier unmöglich ist. Von Gleichmäßigkeit bzgl.  der muskulären Beanspruchung kann im Tennis beispielsweise keine Rede sein. Genau diesen Dysbalancen möchte ich doch schließlich entgegen wirken. Nun unterstützte ich noch viel mehr die Dominanz meines rechten Arms. Das bekam ich deutlich zu spüren.

Ich  machte mich in den folgenden Einheiten daran, dieses Ungleichgewicht wieder aufzufangen. Ich musste dennoch aufpassen und der linken Seite mehr Zeit geben. Der Unterschied war einfach zu groß geworden.

 

Nicht nur für die Kräftigung ist diese Gleichmäßigkeit von großer Bedeutung. Während einige Asanas bereits eine gleichmäßige Dehnung erzeugen (z.B. die tiefe Hocke / Malasana), solltest du bei vielen anderen Drehungen und Balancehaltungen ebenfalls darauf achten, dass beide Seiten gleichmäßig beansprucht werden. Beim sog. Drehsitz (Matsyendrasana)  betrifft dies die Arme, Beine sowie den Oberkörper inkl. Nackenbereich (siehe Abb.2).

 

Schenke deiner Schokoladenseite eine Zwillingsschwester... es wird dir gut tun! ;-)


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